Über VEGAN INFO

VEGAN INFO geht dem gesellschaftlichen Umbruch, der sich momentan vollzieht, auf den Grund: Die Kritik an den Folgen industrieller Landwirtschaft und intensiver Tierhaltung ist lauter geworden, die vegane Bewegung, vor einigen Jahren noch – obschon sie weit zurückreichende Wurzeln hat – eine kaum beachtete Subkultur, wächst auf dem ganzen Globus, weltweit wird nach tier- und umweltfreundlicheren Alternativen geforscht. Zweck und Motivation dieses Portals ist es, unabhängige Informationen zu einem immer stärker von ökonomischen Interessen beherrschten Sektor zu liefern. Wir sind deshalb werbefrei und gehen keine Kooperationen mit kommerziellen Anbietern ein; so ist eine unbefangene, kritische Berichterstattung möglich, die ausschließlich einem Leitbild folgt: Dem eines besseren Lebens – für Menschen und Tiere.

Lebensgrundlagen erhalten

Immer mehr Menschen erkennen, dass es nicht weitergehen kann wie bisher, wollen wir nicht unsere eigenen Lebensgrundlagen zerstören; ihnen wird bewusst, dass wir, zumal in einer global vernetzten Welt, auch über die Wahl unserer Nahrung eine ganze Reihe von Weltbezügen herstellen: Was wir essen – oder beschließen, nicht mehr zu essen – hat nicht nur Auswirken auf unsere eigene Gesundheit, sondern auch auf die Situation der Tiere in der menschlichen Gesellschaft, auf die Natur sowie auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler Menschen. Die Klimafrage, Konflikte um Landeigentum und Nahrungssicherheit sowie die Infragestellung der nicht nur objektiv obsolet gewordenen, sondern sich zunehmend destruktiv auswirkenden und sich auch gegen die Menschen wendenden Tierausbeutung entwickeln sich zu neuen sozialen Fragen und werden das Feld zukünftiger heftiger gesellschaftlicher Auseinandersetzungen sein.

Global umstellen

„Der Versuch unserer Kultur, eine unantastbare Autorität gegenüber der wilden Natur auszuüben, hat uns eine Umweltkatastrophe beschert, die, das ist jetzt klar, die menschliche Gesellschaft an den Rand des Untergangs führt“, analysierte bereits 1991 der Anthropologe Nick Fiddes in seinem Buch Meat. Die Ausbeutung der Natur in industriellem Maßstab hat nicht nur zu unermesslichem Tierleid geführt, sondern wird auch zur Gefahr für die Menschheit. Hinsichtlich des Klimawandels stellte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen bereits im Jahr 2010 fest: „Eine wirkliche Verringerung der Auswirkungen wäre nur mit einer grundsätzlichen, weltweiten Ernährungsumstellung möglich, weg von Tierprodukten.“ Die britische Zeitung The Guardian fasste das Ergebnis dieser UN-Studie folgendermaßen zusammen: „Eine globale Umstellung auf eine vegane Ernährung ist von entscheidender Bedeutung, um die Welt vor Hunger, Energiearmut und den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu retten.“

Bewusstsein schaffen

Das Portal will dazu beitragen, Bewusstsein für diese Probleme zu schaffen, indem es kompetente Hintergrundinformationen liefert. Kleinere Meldungen und Nachrichten rund ums Thema werden auf den zugehörigen Social-Media-Kanälen gesammelt und verbreitet. Es geht nicht nur um alte und neue pflanzliche Alternativen zu Tierprodukten oder um die Geschichte, Gegenwart und Zukunft vegetarisch und vegan lebender Menschen und Organisationen, sondern auch um aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen im Bereich Agrarpolitik und -industrie, um die Perspektive einer Befreiung der Tiere in Vergangenheit und Gegenwart, um Klimagerechtigkeit und weitere soziale Fragen sowie um die Frage nach möglichen Lösungen für eine lebenswerte Zukunft für Mensch und Tier.