Die nächste Pandemie

Es handelt sich nur um eine Frage der Zeit, bis die nächste Pandemie, ausgelöst durch Erreger aus der Tierindustrie, kommen wird. Was wir brauchen, ist ein grundlegender Wandel des gesellschaftlichen Umgangs mit den Tieren und der Natur und eine Politik, die nicht ins Lobby-Netzwerk der Agrar- und Tierindustrie verstrickt ist.

Während Deutschland noch darüber diskutiert, was es bedeutet und was es für Konsequenzen haben soll, dass nun die Schlachtfabriken zu den neuen Corona-Hotspots geworden sind, melden die Medien, dass Wissenschaftler in China vor einer erneuten Pandemie warnen, die durch eine neue Art der Schweinegrippe ausgelöst werden könnte. „Eine Pandemie-Warnung zum ungünstigsten Moment. Forscher aus Peking haben einen Influenzavirus-Typ im Visier, der in Schweinemast-Hochburgen immer dominanter wird“, so die FAZ. Das Virus namens G4 stamme vom H1N1-Virus ab, das 2009 eine Pandemie auslöste. Es besitze „alle wesentlichen Eigenschaften, um Menschen infizieren zu können“. Die Studie sei „eine Erinnerung daran, dass wir ständig dem Risiko des erneuten Auftretens zoonotischer Krankheitserreger ausgesetzt sind und dass Nutztiere, mit denen der Mensch mehr Kontakt hat als mit Wildtieren, als Quelle für wichtige Pandemieviren dienen können“, zitierte NTV James Wood, Leiter der Abteilung für Veterinärmedizin an der Universität Cambridge in Großbritannien.

PARADIES FÜR LOBBYISTEN

Nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit haben bis zu 75 Prozent der neuen Infektionskrankheiten beim Menschen einen tierischen Ursprung, darunter Aids, Ebola, Vogelgrippe, MERS und SARS. Vor etwas mehr als 100 Jahren tötete die sogenannte Spanische Grippe 50 Millionen Menschen. Ihr Ursprung wird von Forschern und Historikern zurückgeführt auf Hühner- und Schweinefarmen im Mittleren Westen der USA. „Experten sind sich nicht sicher, aber sie glauben, dass die Grippepandemie von 1918 anfing, als ein infizierter Vogel und ein infizierter Mensch das gleiche Schwein trafen“, heißt es dazu in der Folge „Die nächste Pandemie“ der Netflix-Serie Explained. In der populären Serie, die seit November 2019 bei dem Streaming-Anbieter verfügbar ist, wird gewarnt:

Die menschliche Technologie hat die nächste Pandemie unvermeidlich gemacht. Abholzung bringt mehr wilde Tiere in Kontakt mit mehr Menschen. Und die Massentierhaltung treibt die Tiere näher zusammen, sodass sich ihre Viren zu einem verbinden, der uns infizieren könnte.

Die Frage sei nicht ob, sondern wann die nächste Pandemie komme. Erkrankungen, die von Tieren auf Menschen übertragen worden sind – also Zoonosen – gab es schon immer; doch das Tempo dieser Übersprünge hat sich offenbar drastisch beschleunigt: Der Weg von der tierischen Mikrobe zum menschlichen Krankheitserreger sei inzwischen „zu einem Highway“ geworden, stellt die US-amerikanische investigative Journalistin Sonia Shah in ihrem Buch Pandemic (2016) fest.

Wissenschaftler warnen seit über einem Jahrzehnt davor, dass die Tierindustrie zu erhöhten Risiken für die Entstehung globaler Pandemien geführt habe – diese Realität werde jedoch, so die Nichtregierungsorganisation GRAIN, von den Regierungen und den großen Fleischunternehmen, denen sie verpflichtet seien, völlig ignoriert. Nicht erst, seit bekannt ist, dass Clemens Tönnies, Deutschlands größter Schweineschlachter, der wegen eines massiven Corona-Ausbruchs am Stammwerk des Unternehmens in Rheda-Wiedenbrück in der Kritik steht, ein treuer CDU-Parteispender ist, weiß man, dass vor allem die CDU/CSU-Fraktion der Tierindustrie verbunden ist. Die deutsche Agrarpolitik sei „ein Paradies für Lobbyisten“, stellte die SZ schon im Jahr 2017 fest; Ende April 2019 erschien eine Studie über das Lobby-Netzwerk der Agrarindustrie, in der einige Verbindungen offengelegt worden sind.

Angesichts der Corona-Krise sollte die Politik eigentlich erkennen, dass sich dringend etwas ändern muss. Tatsächlich forderte die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) schon im April „ein Umdenken“. Sie meinte: „Die Naturzerstörung ist die Krise hinter der Coronakrise. Umgekehrt gilt: Gute Naturschutzpolitik, die vielfältige Ökosysteme schützt, ist eine wichtige Gesundheitsvorsorge gegen die Entstehung neuer Krankheiten.“ Jetzt sei die Zeit für akute Krisenbekämpfung, meint Schulze – doch in der Zeit nach der Pandemie solle gehandelt werden. Dazu müssten wir „natürlich auch in Deutschland beitragen, etwa über eine nachhaltige Agrarpolitik oder über nachhaltige globale Lieferketten“, wird die Ministerin auf der Seite der Tagesschau zitiert – wo es dann allerdings heißt: „Was aber tun? Da bleibt auch Umweltministerin Schulze unkonkret. Sie spricht davon, dass alle mehr machen müssen. Den illegalen Wildtierhandel zu unterbinden zum Beispiel.“ Nichts als schöne Worte also?

ZEITBOMBE

Es sieht ganz danach aus – in Wahrheit tut die Ministerin sogar das Gegenteil dessen, was sie sagt: Zusammen mit Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) hat sie sich erfolgreich bei der EU-Kommission dafür eingesetzt, Teile der europäischen Düngeverordnung erst Anfang 2021 anwenden zu müssen. Dabei hat Deutschland ein Nitratproblem – unter einem Drittel der Ackerflächen des Landes ist das Grundwasser mit zu viel Nitrat belastet, und zwar durch Gülle, die als Dünger auf die Felder kommt. Da die EU-Nitratrichtlinie 25 Jahre nach deren Inkrafttreten von Deutschland noch nicht umgesetzt worden war, hatte die EU-Kommission im Jahr 2016 ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Im Juni 2018 verurteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg Deutschland dann wegen Verletzung von EU-Recht und stellte fest: Die Bundesregierung hat zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen. Dass Deutschland gültiges EU-Recht 30 Jahre lang ungestraft brechen darf, ist eine Farce. Der Spiegel kommentierte dazu:

Die In-der-Krise-ist-kein-Platz-für-Nachhaltigkeitsrhetorik hat sich erst einmal bewährt. Wenn die Politik mitspielt, wird dies zu einem enormen Backlash führen. Was als Argument für die Düngeverordnung zulässig ist, kann auch auf Tierhaltung, Pestizideinsatz, Nutzung von Antibiotika in der Zucht angewandt werden – erst mal nur an heute und bitte nicht an morgen denken. Derlei Kurzsichtigkeit in der Krise legt zumeist schon die Saat für die nächste.

Was den Einsatz von Antibiotika in den Tierfabriken angeht: „Hier tickt bereits die nächste Zeitbombe“, so der deutsch-niederländische Wissenschaftsautor Bas Kast – es sei nämlich nur eine Frage der Zeit, wann auf diese Weise ein „Superbazillus“ entstehe, der gegen sämtliche Antibiotika widerstandfähig sei.

Auch Julia Klöckner ließ ein paar schöne Worte fallen. Sie wolle grundlegende Veränderungen in der Fleischindustrie, sagte sie in Anbetracht des Tönnies-Skandals, und: „Es wird keine zweite Chance geben für die gesamte Branche“. Eine „Tierwohlabgabe“ konnte sie sich plötzlich vorstellen. Sie lud Vertreter aus dem Schlachtbusiness zu einem „Branchengespräch“ ein. Klöckners „Fleischgipfel“ wurde allerdings bereits im Vorfeld massiv kritisiert – Kritiker sprachen von einem „bloßen Show-Event“. „Es wurde geredet, es wurde sich ausgetauscht. Aber konkret wurde es nicht“, kritisierte der Präsident des Tierschutzbundes, Thomas Schröder, nach dem Gespräch. „Gipfeltreffen – das hört sich gut an und klingt nach Entscheidungen. Die hat es natürlich nicht gegeben. Zwar saßen Vertreter vieler Beteiligten und Gruppen am Tisch. Aber die Ergebnisse klingen in keinem Fall neu: Man will prüfen, man wirbt, man appelliert und droht ein wenig. Die Lobbyvertreter von Handel und Fleischindustrie werden heftig gegähnt haben“, so ein Zeitungskommentar.

Dass Klöckners Entscheidungen sich vor allem nach den Bedürfnissen der Agrar- und Tierindustrie richten, zeigte sich schon oft, etwa beim sogenannten Tierwohllabel. Ihrer Parteifreundin Annegret Kramp-Karenbauer fiel im März 2019, während die UN vor Millionen von Toten durch Umweltverschmutzung warnten, nichts Besseres ein, als zu behaupten, ausgerechnet Veganer wollten „das Leben für die Menschen hier zur Hölle“ machen.

FLEISCHHUNGER

Dabei wäre es höchste Zeit für die Politik, endlich aktiv zu werden, um die Grundlagen für ein nachhaltigeres Lebensmittelsystem zu schaffen. Es kann nicht weitergehen wie bisher, wollen wir nicht unsere eigenen Lebensgrundlagen zerstören und zunehmend die gesamte Menschheit gesundheitlichen Gefahren aussetzen. Es steht außerfrage, dass die Tierhaltung eine der Haupt-Brutstätten für Epidemien und Pandemien ist. Die Domestikation von Tieren spielte eine Schlüsselrolle beim Übersprung zoonotischer Viren auf den Menschen. Laut einer Studie, die Anfang April veröffentlicht worden ist, beherbergen domestizierte Arten im Schnitt 19,3 Zoonose-Viren, im Vergleich zu Wildarten mit einem Mittelwert von nur 0,23 Viren. Bei Schweinen und Rindern sind es sogar durchschnittlich 31. Schon seit Jahren weist die Welternährungsorganisation FAO darauf hin, dass die Industrialisierung der Nutztierhaltung in Kombination mit vermehrten Transporten von Tieren und Tierprodukten und einer vermehrten Mobilität des Menschen eine große Gefahr für neue Pandemien darstelle.

Auch Deutschlands bekanntester Virologe Christian Drosten warnte immer wieder vor der Entstehung neuartiger Viren in der Tierhaltung. „Virologen haben durchaus Vorstellungen davon, woher und wie neue Viren ihren Weg zum Menschen finden. Eine große Rolle spielt dabei die Massentierhaltung“, sagte er beispielsweise im Jahr 2017. Im April 2018 meinte er: „Das ist immer wieder dasselbe Muster, ob es jetzt hier bei uns in der Gegend die Schweinezucht ist, die die Influenza antreibt, oder eben auch in China.“ Im März dieses Jahres forderte er als Konsequenz aus der Corona-Krise: „Der aktuelle Grund sollte jetzt sehr überzeugend sein, notwendige Veränderungen in Angriff zu nehmen. Das Problem ist der Fleischhunger in der sich ausweitenden Gesellschaft.“

Mit dieser Einschätzung ist er alles andere als allein. „Epidemien werden durch den weltweit steigenden Fleischkonsum, die steigende Zahl der Tiere in der Massentierhaltung und die Tierzucht begünstigt, die nicht auf genetische Vielfalt, sondern auf möglichst leistungsstarke Tiere abzielt“, meint etwa auch der Bielefelder Epidemiologe Oliver Razum, Leiter der Arbeitsgruppe „Epidemiologie und International Public Health“ der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Der US-Virologe Dennis Carroll bezeichnet als eine Ursache für das Übergreifen von Viren von Tieren auf den Menschen die Transformation von Ökosystemen durch eine Änderung der Landnutzung, und deren wichtigster Faktor wiederum sei die Rinderhaltung und -produktion. Er meint:

Wenn wir unseren Proteinbedarf weiter auf die bisherige Weise decken – und hier spielt Rindfleisch eine große Rolle – wird die Gefahr des Virenübergreifens rasant wachsen. Wir müssen uns nüchtern fragen: Gibt es andere Wege, um den Proteinbedarf zu decken? Gibt es Alternativen für die derzeitige Tierhaltung? Und darüber müssen wir als Weltgemeinschaft ernsthaft nachdenken.

BRUTSTÄTTEN FÜR KRANKHEITSERREGER

Auch das UN-Umweltprogramm nennt unter den Faktoren, die zur Entstehung von Zoonosen beitragen, unter anderem die Intensivierung der Landwirtschaft. Die Nachfrage nach Tieren und ihren Teilen „verbreitet potentielle Krankheitserreger“, fasst die New York Times zusammen. Die britische Tageszeitung The Guardian zitiert in einem Artikel mit dem Titel „Ist die Massentierhaltung für das Corona-Virus verantwortlich?“ unter anderem den belgischen Epidemiologen Marius Gilbert, der einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Auftreten hoch pathogener Influenzaviren und intensivierten Geflügelproduktionssystemen sieht, sowie den US-amerikanischen Evolutionsbiologen Rob Wallace, der 2016 ein Buch zum Thema mit dem Titel Big Farms Make Big Flu veröffentlicht hat. Wallace sagt, dass wir – obwohl es sich jetzt vielleicht nicht so anfühle – Glück hatten mit SARS-CoV-2, das weitaus weniger tödlich zu sein scheine als etwa die Vogelgrippe-Varianten H7N9 oder H5N1. Dies gebe uns die Möglichkeit, unsere Lebensgewohnheiten in Frage zu stellen und für Politiker zu stimmen, die das Agribusiness nach höheren Standards ökologischer, sozialer und epidemiologischer Nachhaltigkeit gestalten wollen. Das vermehrte Auftreten von Viren steht für ihn in einem engen Zusammenhang mit der Nahrungsmittelproduktion und der Profitabilität der multinationalen Unternehmen. Im März sagte er dazu in einem Interview:

Wer verstehen will, warum Viren immer gefährlicher werden, muss das industrielle Modell der Landwirtschaft und insbesondere der Viehzucht untersuchen. […] Durch Züchtung genetischer Monokulturen von Nutztieren werden alle eventuell vorhandenen Immunschranken beseitigt, die die Übertragung verlangsamen könnten. Eine große Tierpopulation und -dichte fördert hohe Übertragungsraten. Solche beengten Verhältnisse beeinträchtigen die Abwehrkräfte des Immunsystems der Tiere. Ein hoher Durchlauf von Tieren, der Teil jeder industriellen Produktion ist, versorgt die Viren mit ständig neuen Wirtstieren, was die Ansteckungsfähigkeit der Viren fördert. Mit anderen Worten: Die Agrarindustrie ist so auf Gewinn ausgerichtet, dass die Entscheidung für ein Virus, das eine Milliarde Menschen töten könnte, das Risiko wert zu sein scheint.

Das Risiko tragen ja auch nicht die Konzerne, welche die Tierfabriken betreiben – den Preis dafür zahlt die Öffentlichkeit, etwa in Form potentiell tödlicher Virusepidemien wie dem Ausbruch von H1N1 im Jahr 2009, bei dem schätzungsweise 59 Millionen Menschen erkrankten. In einem Text mit dem Titel „COVID-19 zeigt, dass das, was wir den Tieren antun, auch uns umbringt“, der am 2. April in der Los Angeles Times erschien, bezeichnet Viveca Morris von der Yale Law School Tierfabriken daher als „Brutstätten für virale und bakterielle Krankheitserreger“. Aus wissenschaftlicher Sicht seien Krankheiten wie COVID-19 eine zu erwartende Folge dessen, wie wir Tiere und ihre Lebensräume behandeln, meint sie: Der Mensch habe drei Viertel der terrestrischen und zwei Drittel der maritimen Umwelt verändert, und viele dieser Eingriffe in die Natur hätten auch für den Menschen negative gesundheitliche Folgen. Das Auftauchen des Nipah-Virus beispielsweise, das beim Menschen eine häufig tödlich verlaufende Gehirnentzündung auslöst, in Malaysia im Jahr 1998 sei durch die Intensivierung der Schweinehaltung in einer fledermausreichen Gegend entstanden; das Virus verursachte eine tödliche Enzephalitis unter den Schweinehaltern, brachte die Schweinefleischindustrie des Landes fast zum Erliegen und führte zur Tötung von etwa einer Million Schweinen, von denen viele lebendig begraben wurden. Um künftige Pandemien zu verhindern, müssten wir, so Morris, die tierische und menschliche Gesundheit sowie die des Planeten „als untrennbar miteinander verbunden behandeln“. Dies würde radikale Veränderungen des „business as usual“ erfordern. Es sei ein Trugschluss, Medizin und Ökologie länger getrennt voneinander zu verstehen oder die Bedingungen, die das Tierreich beeinflussen, von denen, die den Menschen betreffen, zu trennen:

COVID-19 deckt diese Trugschlüsse auf. Wissenschaftler schätzen, dass Tiere mehr als 600.000 unbekannte Viren in sich tragen, die das Potenzial haben, auf den Menschen überzuspringen. Wie oft diese Krankheiten die Möglichkeit haben, diesen Sprung zu machen, und wie gut wir darauf vorbereitet sind, hängt von uns ab.

POLITISCHE SCHLAGKRAFT

Auch die NZZ beklagt: „Die möglichen Treiber solcher Katastrophen sind schon lange bekannt und werden seit Jahren ignoriert, ebenso wurden die Warnungen von Experten in den Wind geschlagen, die solche Krankheitsausbrüche mit Pandemiepotenzial schon lange vorhergesagt hatten.“ Was einst als „grüne Romantik“ gegolten habe, werde zunehmend zur Voraussetzung fürs Überleben. „Das Wirtschafts- und Wertesystem, das auf der Ausbeutung der Natur, ihrer nicht-nachhaltigen Nutzung beruht, wird scheitern“, prognostiziert Johannes Vogel, Generaldirektor des Berliner Museums für Naturkunde und Professor für Biodiversität und Wissenschaftsdialog an der Humboldt-Universität zu Berlin. Wir müssten, so Vogel, neu definieren, wie wir uns zur Natur stellen: „Es ist an der Zeit zu begreifen, der Mensch ist und bleibt Teil der Natur und ist für sein Überleben elementar auf sie angewiesen. Wir brauchen einen Wertewandel – für Natur.“

Vor allem bräuchten wir eine politische Praxis, in der sich ein solcher Wertewandel widerspiegelt. Die Zeit drängt: Wir befinden uns in einer kritischen Situation und mitten im sechsten globalen Massenaussterben, wir sind dabei, unsere eigenen Lebensgrundlagen nachhaltig zu zerstören, und wann die nächste Pandemie, verursacht von Erregern aus der Tierindustrie, auftreten wird, ist nur noch eine Frage der Zeit. Was also vonnöten ist, ist der Aufbau einer politisch schlagkräftigen Bewegung, die nicht ins Lobby-Netzwerk der Agrar- und Tierindustrie verstrickt und dazu in der Lage dazu ist, die drohende Menschheitskatastrophe, den Öko-Kollaps, den Klimawandel und nicht zuletzt den milliardenfachen Mord an Tieren aufzuhalten.

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