Welcome to Hell

Im Rahmen der UN-Umweltversammlung in Nairobi stellten die Vereinten Nationen jetzt ihre ausführlichste Umwelt-Studie der letzten Jahre vor. Die Ergebnisse sind mehr als alarmierend: Umweltverschmutzung ist bereits jetzt für Millionen von Toten verantwortlich – der Zustand der Erde wird zunehmend lebensbedrohlich. Die Wissenschaftler fordern dringende politische Maßnahmen, um gegenzusteuern; die Regierenden aber wollen davon wenig wissen.

Laut CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer würde eine vegane Ernährung „das Leben für die Menschen hier zur Hölle“ machen. Das sagte sie auf dem CSU-Parteitag im Januar: „Wenn heute mit Blick auf die neuen Ergebnisse – angeblichen Ergebnisse – zur Feinstaubbelastung durch Tierhaltung die Vereinigung der Veganer die Umwelthilfe dazu auffordert, nicht nur für ein Dieselfahrverbot in den Städten einzutreten, sondern vor Gericht auch für ein Fleischverzehrverbot einzutreten, dann kann ich nur sagen: Menschen sollen leben wie sie wollen, wer ein grünes Paradies schaffen will und da auf diesem Weg dorthin das Leben für die Menschen hier zur Hölle macht, dem darf man keine politische Verantwortung übergeben, das müssen wir deutlich machen!“ Dafür erntete sie tosenden Applaus.

In den Abgrund

Die neue CDU-Chefin kann man wohl als Konservative im klassischen Sinn bezeichnen: Sie möchte den Status quo bewahren. Das Problem mit solchen Positionen ist allerdings, dass veränderte Bedingungen eine Veränderung des Verhaltens erforderlich machen und die Beibehaltung des bisherigen Kurses uns und die Welt direkt in den Abgrund führt. Immer mehr Menschen erkennen, dass es nicht weitergehen kann wie bisher, wollen wir nicht unsere eigenen Lebensgrundlagen zerstören; ihnen wird bewusst, dass wir, zumal in einer global vernetzten Welt, auch über die Wahl unserer Nahrung eine ganze Reihe von Weltbezügen herstellen: Was wir essen – oder beschließen, nicht mehr zu essen – hat nicht nur Auswirken auf unsere eigene Gesundheit, sondern auch auf die Situation der Tiere in der menschlichen Gesellschaft, auf die Natur sowie auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler Menschen. Die Klimafrage, Konflikte um Landeigentum und Nahrungssicherheit sowie die Infragestellung der nicht nur objektiv obsolet gewordenen, sondern sich zunehmend destruktiv auswirkenden und sich auch gegen die Menschen wendenden Tierausbeutung entwickeln sich zu neuen sozialen Fragen und werden das Feld zukünftiger heftiger gesellschaftlicher Auseinandersetzungen sein.

Mit „Fridays for Future“ etwa entsteht derzeit eine neue, weltweite Jugendbewegung zum Thema – initiiert von der schwedischen Veganerin Greta Thunberg. Die 16-Jährige ist übrigens keineswegs nur aus Klimaschutzgründen vegan, wie in deutschen Medien immer wieder zu lesen ist – in einem Interview, das im aktuellen Vegan-Magazin abgedruckt ist, sagt sie dazu: „Ich lebe vegan, weil ich die Umwelt schonen möchte, aber ich möchte betonen, dass ich in erster Linie aus ethischen Gründen vegan lebe. Ich möchte nicht am Leid der Tiere beteiligt sein.“ Beim gestrigen globalen Aktionstag waren bundesweit in über 200 Städten über 300.000 Menschen auf der Straße. Weltweit haben mehr als eine Million Menschen für einen grundlegenden Wandel in der Klimapolitik demonstriert. Angesichts der Proteste hat Annegret Kramp-Karrenbauer nun nachgelegt: „Es bleibt die Tatsache, dass sie dafür die Schule schwänzen“, sagte sie in dieser Woche beim politischen Aschermittwoch im nordhessischen Volkmarsen. Wären ihre Kinder im Alter, um an den Protesten teilzunehmen, würde sie ihnen keine Entschuldigung für die Fehltage schreiben; wer die Schule schwänze, um zu demonstrieren, müsse auch den verpassten Unterrichtsstoff selbst nachholen.

Mehr Fleisch, weniger Lebenszeit

Macht Fleischverzicht das Leben der Menschen „zur Hölle“? Das Gegenteil ist der Fall: Zahlreiche Studien belegen inzwischen die positiven Auswirkungen einer pflanzenbasierten Ernährung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Der bekannte Ernährungswissenschaftler Claus Leitzmann weist darauf hin, dass pflanzliche Nahrung beim Menschen stets den Mittelpunkt der Ernährung bildete. Leitzmann, der für seine Arbeiten Preise für Krebsprävention und präventive Ernährung erhalten hat, empfiehlt die Rückkehr zur überwiegend pflanzlichen Kost, die er in einem Buch als die „artgerechte Ernährung“ des Menschen bezeichnet; eine Reihe wissen­schaftlicher Studien würden auch die Vorteile einer veganen Ernährungsweise belegen. Eine neue Studie, für die Wissenschaftler die Ernährungsweisen von knapp 75.000 Menschen über zwölf Jahre hinweg analysierten, kommt zum Ergebnis, dass Menschen, die auf eine gesunde vegane Ernährung setzen, ihr Sterberisiko auf diese Weise um zehn Prozent senken können – egal zu welchen Zeitpunkt sie damit anfangen. Fleisch und andere Tierprodukte werden hingegen mit der Entstehung verschiedener Krankheiten in Verbindung gebracht – ernährungsabhängige Erkrankungen sind heute die Todes­ursache Nummer eins in den Industrieländern.

Um nur einige wenige Beispiele zu nennen: 2014 kamen kalifornische Wissenschaftler im Rahmen einer Studie, für die 6000 Menschen untersucht worden waren, zu dem Ergebnis, dass Diäten, basierend auf tierischem Eiweiß, im Gegensatz zu pflanzlichen so schädlich für die Gesundheit seien wie regelmäßiges Rauchen. Im Sommer 2016 kam eine groß angelegte Untersuchung, für welche die Daten von mehr als 130.000 Menschen ausgewertet wurden, zum Ergebnis, dass die Aufnahme von tierischen Proteinen mit einem höheren Risiko verbunden sei, frühzeitig zu sterben; wer sich hingegen von mehr pflanzlichem Eiweiß ernähre, habe eine größere Chance, gesund alt zu werden. 2017 hat eine Studie aus Schweden nachgewiesen, dass hoher Fleischkonsum die Lebenserwartung deutlich senkt – unabhängig davon, wie viel an gesundheitsfördernden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse sonst noch gegessen wird. Die Wissenschaftler wiesen nach: Zwei Wurstsemmeln oder ein Schnitzel am Tag reichen aus, um eine statistisch deutlich geringere Lebenserwartung zu haben. Die Presse brachte die Ergebnisse auf die Formel: „Mehr Fleisch, weniger Lebenszeit“. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden verarbeitete Fleischprodukte wie beispielsweise Wurst bereits im Oktober 2015 in die Kategorie 1 der krebserregenden Stoffe aufgenommen, wo sich auch Tabakrauch, Asbest und Plutonium aufgelistet finden. Rotes Fleisch stufte die WHO – wie beispielsweise das Pflanzenschutzmittel Glyphosat – als „wahrscheinlich krebserregend“ ein.

Wir haben also auf der einen Seite den kurzen Gaumengenuss – auf der anderen Seite das Risiko eines durch schwerwiegende Krankheiten verkürzten Lebens. Was macht das Leben mehr „zur Hölle“, der „Verzicht“ auf Fleisch – für das es ohnehin eine Vielzahl an pflanzlichen Alternativen gibt – oder ein Krebsleiden? Wollen Veganer laut Kramp-Karrenbauer ein „grünes Paradies“ schaffen, so kann man ohne Übertreibung sagen, dass Konservative wie die CDU-Chefin daran arbeiten, den Globus tatsächlich in eine Hölle zu verwandeln.

Kranker Planet, kranke Menschen

Vor drei Tagen stellten die Vereinten Nationen mit der sechsten Ausgabe ihres Globalen Umweltberichts – dem Global Environment Outlook (GEO) – ihre ausführlichste Umwelt-Studie der letzten Jahre vor. 250 Wissenschaftler und Experten aus mehr als 70 Ländern arbeiteten daran. „Gesunder Planet, gesunde Menschen“, so lautet der Untertitel des Reports, „wobei das eine sehr positive Formulierung ist – tatsächlich geht es eher darum, wie sehr ein kranker, verschmutzter Planet auch der Gesundheit der Menschen schadet“, wie die Süddeutsche Zeitung anmerkt.

Die Ergebnisse, zu denen der UN-Report gelangt, sind mehr als alarmierend. Längst leiden nicht mehr nur Tiere unter der Zerstörung der Umwelt – die Erde kann, so die Studie, auch langsam den Bedürfnissen der Menschen nicht mehr gerecht werden, ihr Zustand werde auch für die Menschen immer lebensbedrohlicher, Millionen Menschenleben seien in Gefahr. „Die Wissenschaft ist deutlich: Die Gesundheit und der Wohlstand der Menschheit ist direkt mit dem Zustand unserer Umwelt verbunden“, teilt die Leiterin des UN-Umweltprogramms, Joyce Msuya, mit – die Politik müsse sich nun für einen neuen Weg der nachhaltigen Entwicklung entscheiden. Paul Ekins, Professor für Ressourcen- und Umweltpolitik am University College in London und einer der beiden Hauptkoordinatoren des Berichts, stellt fest: „Umweltprobleme sind eine gravierende Krankheitsursache und verantwortlich oder mitverantwortlich für bis 25 Prozent aller Todesfälle weltweit.“ Das sind allein fürs Jahr 2015 neun Millionen Tote.

Einige erschreckende Hauptpunkte aus dem Bericht: Luftverschmutzung ist derzeit bereits die Ursache von sechs bis sieben Millionen vorzeitigen Todesfällen pro Jahr. Etwa acht Millionen Tonnen Plastik landen jährlich im Meer; Mikroplastik findet sich inzwischen überall in der Umwelt, in den Meeren und in Fischen. Dazu kommen die Erwärmung, Versauerung und Überfischung der Ozeane. Wir erleben ein Massenaussterben von Arten: Wirbeltier-Populationen sind zwischen 1970 und 2014 im Schnitt um 60 Prozent zurückgegangen; je nach Lebensraum sind zwischen 25 und 42 Prozent der Wirbellosen-Arten, zu denen auch Insekten gehören, vom Aussterben bedroht. Der Rückgang der genetischen Vielfalt gefährde sowohl die Nahrungsmittelproduktion als auch die Versorgung mit Medikamenten. Etwa 1,4 Millionen Menschen sterben jährlich an vermeidbaren Krankheiten wie Durchfall und Darmparasiten, die mit krankheitserregendem Trinkwasser und unzureichenden sanitären Einrichtungen in Verbindung stehen. Die Frischwasserqualität hat sich in den meisten Regionen seit 1990 verschlechtert, was an der Verschmutzung mit Keimen, Chemikalien, Schwermetallen oder Pestiziden liegt.

Weltweite Epidemie

Antibiotikaresistenzen aus Landwirtschaft, Aquakultur und Abwasser, die sich über die Wasserwege verbreiten, werden voraussichtlich bis 2050 eine der Haupttodesursachen sein; die Nutzung von Antibiotika müsse daher vor allem in der Tierindustrie viel stärker kontrolliert werden. Als eine der Gegenmaßnahmen zur Umweltzerstörung empfehlen die Vereinten Nationen dringend „die Einführung einer gesunden und nachhaltigen Ernährung“. Der Agrarsektor müsse um einiges umweltverträglicher werden. Derzeit landet außerdem etwa ein Drittel der produzieren Nahrungsmittel auf dem Müll – während weiterhin Millionen Menschen hungern. „Man kann die Erde nicht erst ruinieren, reich werden, und dann wieder aufräumen. Das funktioniert sicherlich nicht so“, heißt es im Bericht. Die nicht nachhaltigen Produktions- und Konsummuster „verschlechtern die Gesundheit des Planeten in beispiellosem Tempo mit zunehmend schwerwiegenden Konsequenzen, insbesondere für ärmere Menschen und Regionen“, warnen die Forscher; die zunehmende Umweltverschmutzung leiste einer „weltweiten Epidemie“ Vorschub, die auch immer schwerere wirtschaftliche Schäden verursache; zugleich öffne sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter. Übermäßiger Konsum, Lebensmittelverschwendung und Verschmutzung in den Industrieländern führe in ärmeren Ländern zu Hunger, sich verschärfender Armut und Krankheiten. In einer Handlungsanweisung an die Politik in dem Bericht heißt es: „Es ist dringendes Handeln in einem beispiellosen Ausmaß notwendig, um die Situation zu stoppen und umzukehren.“

Hinsichtlich des Klimawandels stellte das UN-Umweltprogramm bereits im Jahr 2010 fest: „Eine wirkliche Verringerung der Auswirkungen wäre nur mit einer grundsätzlichen, weltweiten Ernährungsumstellung möglich, weg von Tierprodukten.“ Die britische Zeitung The Guardian fasste damals das Ergebnis dieser Studie folgendermaßen zusammen: „Eine globale Umstellung auf eine vegane Ernährung ist von entscheidender Bedeutung, um die Welt vor Hunger, Energiearmut und den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu retten.“

Der GEO fordert von den Regierenden entschiedene Maßnahmen. Die Staatenvertreter sollten den Report deshalb jetzt im Rahmen der UN-Umweltversammlung in Nairobi diskutieren und beschließen – vom 11. bis zum 15. März tagte dort die Versammlung der Mitgliedsstaaten. Die Versammlung ist das höchste Entscheidungsremium der globalen Umweltpolitik. Am 13. März stellte Klaus Jacob vom Forschungszentrum für Umweltpolitik der FU Berlin, einer der rund 150 Autoren des Berichts, gegenüber dem Deutschlandfunk allerdings fest: „Die Tendenz, die sich da abzeichnet, ist: Man will GEO vielleicht nicht mehr haben. Einige Länder schlagen vor, dass der Bericht jetzt nicht mehr ‚unterstützend zur Kenntnis genommen‘ werden soll, sondern nur ‚zur Kenntnis genommen‘ werden soll. Also, die schlechten Botschaften scheinen unpopulär zu sein.“ Er hatte Recht mit seiner Befürchtung: Die Dringlichkeit der weltweiten Umweltprobleme habe „nur unzureichend Eingang in die Beschlüsse der jüngsten Tagung in Nairobi“ gefunden, meldet das Portal klimareporter.de heute. Vor dem Hintergrund, dass der Bericht zu dem Schluss kam, es seien, unter anderem im Ernährungssystem, „fundamentale Transformationen erforderlich, um das menschliche Leben zu erhalten“, wirkten die Ergebnisse der Konferenz „bescheiden“. Zum GEO heißt es in einem inoffiziellen Protokoll, das heute veröffentlicht worden ist, nur, dass „ein Kompromissvorschlag informell erörtert worden“ sei.

Zur Hölle

Gestern erschien beim Humanistischen Pressedienst ein Artikel von Jan Hegenberg mit dem Titel Mit Volldampf in den Weltuntergang, in dem es unter anderem um die Positionen von CDU/CSU zu Umweltschutz und Agrarpolitik geht. Darin heißt es:

Man kann seine Erträge natürlich auch ganz bewusst auf Kosten der folgenden Generationen maximieren. Das Konzept kennen wir von der globalen Erwärmung: Die Menschen, die heute laut aufheulen, wenn Flüge, Fleisch oder Benzin verteuert werden sollen, werden teilweise gar nicht mehr erleben, wie die ihnen Nachfolgenden auf eigene Kosten das heute emittierte CO2 wieder aus der Luft filtern müssen, um das Schlimmste zu vermeiden. Es ist eine Art Kreditvertrag, der geschlossen wird, obwohl einer der Vertragspartner noch gar nicht geboren ist.

Was das Insektensterben angehe, so führten Wissenschaftler das Phänomen auf einen großflächigen Eingriff in die Natur zurück: „Stickstoffverbindungen aus Düngern, Abgasen und Fabriken, Pestizide, auf Effizienz hin ausgerichtete Monokulturen, kurz: Zu viele vom Menschen bewirtschaftete Flächen.“ Nun sei genau hier viel Potential vorhanden: Ein Großteil der Agrarflächen würden für die Herstellung von Tierprodukten genutzt, welche am Ende nur einen Bruchteil der Kalorien liefere. Man könnte, so Hegenberg, also große Flächen der Natur zurückgeben, ohne dass auch nur ein Mensch hungern müsste, wenn der Anteil der Tierprodukte in unserer Ernährung reduziert würde. Das Potential, Flächen einzusparen, ist tatsächlich sehr groß. So kam etwa eine Studie der englischen Oxford Universität, die im letzten Jahr im renommierten Wissenschaftsmagazin Science erschienen ist, zum Ergebnis, dass ohne Fleisch- und Milchprodukte die Agrarflächen weltweit um bis zu 75 Prozent reduziert werden könnten – eine Fläche so groß wie die USA, China, die EU und Australien zusammen.

„Es könnte alles so einfach sein – nur leider sehen das gewisse Parteien mit C im Namen gänzlich anders“, meint Hegenberg, und weiter: „Seltsam, ‚konservativ‘ leitet sich vom lateinischen conservare ab und deckt sich gut mit dem allgemein als christlich empfundenen Gedanken, Gottes Schöpfung zu bewahren. Dennoch sind die Christdemokraten die engsten Verbündeten des Bauernverbands, der das bayerische Volksbegehren für Artenvielfalt zum Schutz von Bienen ablehnt und einfach so weitermachen will wie bisher.“ CSU und CDU sähen nur zu – und so müssten wir davon ausgehen, dass die Biomasse der Insekten auch nächstes Jahr wieder um über sechs Prozent schrumpfe. „Mit ihrer Politik hätten sich die C-Parteien die Bezeichnung ‚Weltuntergangssekten‘ redlich verdient“, so der Artikel. Man kann also sagen: Nicht die Veganer, nicht diejenigen, die jetzt für einen grundlegenden Wandel in der Klimapolitik auf die Straße gehen, wollen das Leben der Menschen „zur Hölle“ machen – vielmehr arbeiten genau jene, die wollen, dass alles so bleibt wie es ist, genau darauf hin.

Der sechste Global Environment Outlook ist auf der Website des UN-Umweltprogramms einsehbar.

Wir sind unabhängig, werbefrei und gehen grundsätzlich keine Kooperationen mit kommerziellen Anbietern ein. Die Ergebnisse unserer Recherchen sollen für alle Interessierten ohne Entgelt zur Verfügung stehen. Selbstverständlich aber ist unsere Arbeit mit einigem Aufwand verbunden. Wenn Sie uns unterstützen wollen, freuen wir uns daher über eine Spende.

Ein Kommentar zu “Welcome to Hell

  1. Klimaschutz kann nur mit mehr sensibler Achtsamkeit gegenüber unseren Mitgeschöpfen und ihren Lebensräumen gelingen. Weniger (Konsum) ist mehr (Leben auf der Welt). Fleisch gehört vom Speiseplan entfernt. Leider passiert unter dem Label „Klimaschutz“ eine ungeheure Zerstörung der Natur: Hierzulande steht mittlerweile jede fünfte Windstromanlage in einem Schutzgebiet. Dies bedeutet 6000 ha versiegelte und zerstörte Natur. ..und es soll deutlich mehr werden, bis jede Landschaft buchstäblich ihr Gesicht verliert. Regelmäßig werden Milane und Seeadler getötet, ihre Horste zerstört, wenn sie einem Windstromprojekt im Wege sind, über 100 000 Vögel und 200 000 Fledermäuse fallen jährlich den WKA zum Opfer und neueste Forschungen beschreiben die gravierenden Auswirkungen auf die Insekten. Für das Lithium der E-Autos werden Kleinbauern in Südamerika enteignett und ganze Landstriche in Wüsten verwandelt, für Palmöl für den genanten Bio-Sprit werden Regenwälder abgeholzt und die letzten Orang-Utans getötet. Hinzu kommen Monokulturen für Biogasanlagen …. Es gibt kein „grünes Wachstum“. Erst, wenn wir diese wohlfeile Lüge erkennen, wird der Planet gerettet werden.

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